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3D-Scanning

3D-Scanning: Grundlagen und Begriffe

Vom Messpunkt bis zum fertigen Mesh: die wichtigsten Begriffe, Dateiformate und Qualitätsmerkmale für den Einstieg ins 3D-Scanning.

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Ein 3D-Scanner erfasst viele einzelne Messpunkte auf der Oberfläche eines realen Objekts. Aus dieser Punktwolke entsteht über mehrere Verarbeitungsschritte ein zusammenhängendes Dreiecksnetz, das sogenannte Mesh.

Vom Objekt zum digitalen Modell

Der typische Ablauf besteht aus Erfassen, Ausrichten, Zusammenführen, Bereinigen und Exportieren. Auflösung beschreibt, wie fein Details erfasst werden; Genauigkeit, wie nah die Messung am realen Maß liegt. Beides ist nicht dasselbe.

Wichtige Formate

  • STL speichert die Geometrie eines Meshes und ist im 3D-Druck weit verbreitet.
  • OBJ kann zusätzlich Farben, Texturen und Materialien referenzieren.
  • PLY eignet sich für Punktwolken und Meshes, auch mit Farbinformationen.
  • CAD-Formate wie STEP entstehen nicht automatisch aus einem Scan, sondern erst durch Reverse Engineering.

Qualität richtig einordnen

Ein dichteres Mesh ist nicht automatisch besser. Entscheidend sind vollständige Flächen, wenig Rauschen, saubere Kanten und eine zur Aufgabe passende Detailtiefe. Das PDF fasst Begriffe und Prozessschritte kompakt zusammen.