Teil 01: Was ist Rust?
Lernziel: Rust kennenlernen.
Voraussetzungen: Keine. Hier beginnt der Kurs.
Worum geht es?
Rust ist eine kompilierte, statisch typisierte Sprache. Der Compiler überprüft viele Fehler, bevor ein Programm startet. Rust eignet sich für Kommandozeilenprogramme, Server, Desktop-Anwendungen und eingebettete Systeme.
Schritt für Schritt
fn main() {
println!("Willkommen bei Rust!");
println!("2 + 3 = {}", 2 + 3);
}
fn main() markiert den Startpunkt. println! ist ein Makro; die geschweiften Klammern begrenzen den Funktionskörper. Das Semikolon schließt die Anweisung ab.
Warum Rust lernen?
- Performance: Rust wird in Maschinencode übersetzt.
- Sicherheit: Ownership und Typprüfung verhindern zahlreiche Speicherfehler.
- Werkzeuge: Rust bringt mit Cargo einen Paket- und Buildmanager mit.
Die Kehrseite: Rust ist strenger als Python. Fehlermeldungen am Anfang gehören zum Lernprozess.
Selbst ausprobieren
Ändere beide Textausgaben und ergänze eine dritte Zeile mit deinem geplanten ersten Rust-Projekt.
Musterlösung anzeigen
fn main() {
println!("Hallo von der Know-How-Schmiede!");
println!("Mein erstes Ergebnis: {}", 6 * 7);
println!("Ich möchte einen Messwert-Manager programmieren.");
}
Das solltest du mitnehmen
- Rust kennenlernen.
- Nutze
cargo runfür das Ausführen undcargo checkfür eine schnelle Fehlerprüfung (ab Teil 4). - Experimentiere mit veränderten Werten und beobachte die Compilermeldungen.
